6. Etappe Porto nach Peniche und einem Aufenthalt für zwei Nächte

 

 

Hallo zusammen,

von Porto aus sind wir nach Peniche aufgebrochen. Dieser Ort liegt direkt am Atlantik und ist ca. 80 Kilometer vor Lissabon. 

In Porto sind wir so um 09:30 Uhr bei mal wieder strahlendem Sonnenschein aufgebrochen. Wieder mal wollten wir die Landstraße nutzen um etwas vom Land zu sehen. Leider wurde unser Plan durch die Straßenschädem vereitelt. Wir sind von einem Schlagloch zum nächsten gefahren, so das zwischenzeitlich die Fußgänger schneller waren. Ich sagte zu Bärbel, "wenn das so weiter geht sind wir morgen noch nicht am Ziel" und so haben wir uns dazu entschlossen die Autobahn zu nehmen. Hier lief es sehr gut und wir kamen schnell voran. 

 hier die paar Bilder von der Fahrt und dem Tag der Ankunft

und hier noch die Bilder vom zweiten Tag in Peniche

Leider hat sich das nächste Problem aufgetan. Der Fahrersitz hat die letzten Tage immer wieder gezischt und die Luft verloren. Mal ging er während der Fahrt nach unten und mal wieder hoch, aber das zischen weil die Luft entwich wurde immer schlimmer. Bei dieser Etappe war es dann so schlimm, das die Luftfederung von beiden Sitzen nicht mehr fuktionierte und auch noch die Kontrollleuchte der Luftfederung vom Fahrzeug aufleuchtete. Das bedeutet das der Kompressor es nicht mehr schaft den Druck aufzubauen den das Fahrzeug benötigt um richtig zu funktionieren. Das Problem muss ich also vor der nächsten Etappe lösen damit nicht der Kompressor noch Schaden nimmt und es richtig teuer wird.

Aber zuerst haben wir nach unserer Ankunft in Peniche eingecheckt und uns auf den zugewiesenen Stellplatz gestellt. Der Platzwart war sehr freundlich und Hilfsbereit, so wie eigentlich alle die wir bis jetzt kennengelernt haben. Nachdem wir alles angesteckt hatten, hat Bärbel gekocht und wir haben gegessen. Danach sind wir zuerst mal zur kurzen Erkundungstour aufgebrochen und es hat uns wieder ans Wasser gezogen. An diesem Tag war es sehr stürmisch und Bärbel ist ein paar mal ihre Kappe weg geflogen so das ich diese letztendlich in die Tasche gesteckt habe. Durch den starken Wind war es trotz strahlendem Sonnenschein recht kalt, so das wir froh waren das wir Jacken angezogen hatten.

Für den nächsten Tag haben wir uns vorgenommen den Ort zu erkunden, was wir auch gemacht haben. Heute war nicht so ein Wind, so das wir keine Jacken benötigten. Es war nur am Hafen windig und frisch, aber nicht so schlimm wir am Vortag. Heute habe ich mich dann am Nachmittag, nach meinem Nickerchen, um das Problem "Sitz" gekümmert. Zuerst habe ich versucht so dem Problem auf die Spur zu kommen, was zu keinem Erfolg geführt hat. Alo habe ich im Internet bei dem Sitzhersteller Isri nach einer Problemlösung gesucht und gefunden. Die Sitzschale musste entfernt werden und dann lag die gesamte Elektrik und Pneumatik frei. So habe ich schnell gefunden woran das Problem liegt. Es ist ein Anschluss einer kleinen Luftleitung defekt, an der die Luft entweicht. Ich habe die Stelle mit einem Reparaturtape verklebt und hoffe das es hält. Wenn nicht, muss ich die Leitung abklemmen so das der Fahrersitz nicht mehr funktioniert, aber auch keine Luft mehr verliert. Damit kann man leben und der Kompressor pumpt nicht immer weiter und geht kaputt. Wir werden es auf unserer nächsten Etappe sehen.

Die nächste Etappe steht morgen an und zwar von Peniche nach Lissabon. Und ja, auch von dieser Etappe wird natürlich berichtet.

 Bis dahin liebe Grüße

Wolfgang & Bärbel mit dem Alfredo


 

 

 

 

 





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