Hier bin ich wieder mit dem nächsten Bericht.
Nach der doch mal wieder eher bescheidenen Etappe von
Moulins nach Gujan-Mestras, haben wir sehr gut geschlafen. Ist ja auch kein wunder
so kaputt wie wir waren ……
Am Montag haben wir uns von den beiden Etappen erholt und
alles wieder in Ordnung gebracht. Dienstag wollten wir unseren Amalfi-Roller ausprobieren.
Wir haben diesen ja im Laden gekauft ohne Probefahrt und bei der Abholung das
gleiche. So wie wir ihn an diesem Tag verladen haben, genau so stand er immer
noch in der Heckgarage.
nachfolgend ein paar Bilder vom Amalfi und dem Platz
Zuerst haben wir gemütlich gefrühstückt, und uns etwas den
Platz angesehen. Da wir nach dem Mittagessen die erste Fahrt mit dem Roller machen
wollten, wurde dieser vorher ausgeladen. Die Rampe angelegt, die Gurte gelöst
und rückwärts über die Rampe runtergerollt. Hat wunderbar funktioniert und darüber
waren wir schon mal sehr froh. Die erste Fahrt über den Platz hat Bärbel mir
überlassen, da sie einigen Respekt vor dem Elektroantrieb hatte und ich muss
sagen zurecht. Ich habe mich draufgesetzt, den Zündschlüssel gedreht und das
Gefährt zuerst einmal auf 25 Stundenkilometer (man kann ihn auch auf 45 Kilometer
einstellen) eingestellt. Weiter dann alle Schalter ausprobiert und den
Rückwärtsgang getestet. Ja da kann man nur staunen, das Teil hat einen
Rückwärtsgang. Das hat schon mal geklappt, ohne dass ich mich hingelegt habe.
Also mal leicht am Gasgriff gedreht und ab ging die Luzzi …. der Motor spricht
direkt an und man muss mit der Dosierung echt aufpassen. Aber auch das auch ist
gut gegangen, so dass ich die Runde über den Platz heil überstanden habe. Somit
konnten wir am Nachmittag unsere erste Fahrt antreten. Es war ein tolles
Wetter, bei strahlendem Sonnenschein und 24 Grad. Ich wusste wo ich hin wollte
und hatte den Weg so grob im Kopf, nur Bärbel hatte keine Ahnung wo es hin ging.
Ich wollte sie auch mal positiv überraschen und nicht nur so wie mit den ersten
beiden Etappen. So sind wir also los und hatten von Anfang an richtig Spaß auf
dem Amalfi. Bei uns sagt man: „das Ding geht ab wir Schmitz Katze“. Auf Anhieb
habe ich einen Parkplatz gefunden, der nur wenige Meter von dort weg war wo ich
hinwollte. Als ich anhielt fragte Bärbel direkt: „und jetzt, was sollen wir
hier?“ Wir gehen jetzt an den Atlantik, der ist nämlich direkt hinter den
Sträuchern von uns. Und diese Überraschung ist mir gelungen …. Sie war so
erstaunt und glücklich das erste Mal den Atlantik zu sehen das es für mich eine
wahre Freude war sie anzusehen und in ihren Augen den Glanz zu sehen. Wir
hatten auch noch Glück das gerade die Flut einsetzte und man muss schon sagen
das das für uns etwas Besonderes war. Wir sind noch eine Stunde am Strand und
bis zum Yachthafen spaziert um dann wieder mit unserem Amalfi zurück zu fahren.
Als wir wieder ankamen, hat Bärbel ihren Helm daraufgelegt und seitdem wissen
wir das der auch eine Alarmanlage hat. Mein Gott hat der seine Sirene aufheulen
lassen und dazu auch noch gehupt wie verrückt. Die Alarmanlage kann man an der Fernbedienung
ausschalten, was ich getan habe und dann war wieder Ruhe. Dem Himmel sei Dank. Insgesamt
sind wir zwar nur 9 Kilometer gefahren, aber es hat richtig Spaß gemacht.
das sind die Bilder von unserem Ausflug am Atlantik
Da wir wieder Strom hatten, Bärbel die Waschmaschine
getestet hat und diese wirklich gut ist, die Probefahrt mit dem Roller perfekt
war, war auch für uns der Tag einfach nur richtig schön.
Somit haben wir zwei wirklich schöne Tage in Gujan-Mestras
verbracht und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen, denn diese kommen
bestimmt noch.
Die nächste Etappe sollte uns bis Bilbao in Spanien führen.
Natürlich kommt auch davon und von der Zeit in Bilbao wieder ein Bericht.
Liebe Grüße
Wolfgang & Bärbel mit ihrem Amalfi
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