12. Etappe von Sevilla nach El Palmar de Verjer

 

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich keinen Post geschickt da unser Plan heftig durcheinader geraten ist. Aber nun von Anfang an ....

Unser eigentlicher Plan war, am Dienstag von Sevilla nach Cadiz zu fahren. Da es aber in Cadiz und Umgebung keinen ordentlichen Stellplatz für uns gab, haben wir umgeplant und wollten ein Stück weiter fahren. Also habe ich einen Stellplatz gesucht und gefunden, der nahe am Atlantik ist und nicht zu teuer. Da ich von Ralf, den wir in Orense mit seiner Frau Ursula kennengelernt hatten, wusste das sie auch dort unten stehen, habe ich ihm unseren Plan mitgeteilt. Am nächsten Morgen haben die beiden uns überaschend angerufen und gesagt das der von mir ausgewählte Stellplatz für uns zu eng & klein ist. Die beiden haben dann ganz spontan gesagt das sie uns ihren Standort schicken würden und dann könnten wir uns ja treffen. Wir haben uns darüber sehr gefreut und haben sofort zugesagt. Da ich den genauen Standort nicht im Navi eingeben konnte, habe ich einen ganz in der Nähe ausgesucht. Als wir Mittags dort ankekommen sind habe ich unseren Standort Ralf geschickt und er hat sich direkt gemeldet. Er wusste sofort wo wir stehen und sagte das sie uns abholen würden. 30 Minuten später kamen die beiden mit ihrem Niesmann WoMo und haben uns begrüßt wie Freunde die sich schon ewig nicht mehr gesehen hatten. Wir waren zwar etwas überrascht, aber wir hatten schon in Orense die gleiche Wellenlänge und die beiden sind einfach ein richtig nettes und bodenständiges Paar. Nach einem kurzen Spaziergang am Atlantik sind wir dann weiter zu ihrem "Stellplatz" so ca. 15 Kilometer hinter den beiden hergefahren und der Weg wurde immer abenteuerlicher. Am Schluss sind wir in einen Feldweg abgebogen, bzw. mussten wir über eine Wiese fahren. Hier hat unser Alfredo hinten aufgesetzt, ist aber nicht hängen geblieben. Ursula ist ausgestiegen und kam zu mir ans Seitenfenster um mir mitzuteilen das wir auf dem Feldweg stehen bleiben können. Bis zum Strand sind es gerade mal 200 Meter.  Es ist einfach nur Traumhaft da und wir sind den beiden unheimlich dankbar das sie uns ermöglicht haben das zu erleben. Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag und haben viel über unsere Wohnmobile, Autos und andere Gemeinsamkeiten geredet. Auch viel über sehr persöhnliches und das macht man nur wenn man sich sehr gut versteht.  Am Abend haben wir auch noch etwas zusammen gesessen und weiter geredet. Zu guter Letzt durften wir auch noch einen herrlichen Sonnenuntergang erleben. So etwas Schönes hatten wir beide noch nicht gesehen. In Italien oder anderswo haben wir auch schon schöne Sonnenuntergänge erlebt, aber so einen noch nicht. 

 




und dann sind wir den beiden gefolgt zu ihrem Stellplatz

nach ca. 15 Kilometer am Ziel

und hier noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen haben wir uns nach dem Frühstück lange verabschiedet, da wir wieder über so viele Dinge gesprochen haben und gegenseitig die Wohnmobile von innen besichtigt haben. So um 10:50 Uhr konnten wir uns schweren Herzens voneinander trennen und haben gesagt das wir uns bestimmt noch mal treffen und in Verbindung bleiben. 

Zum Abschied haben wir gesagt das wir dankbar sind euch beide kennenlernt zu haben !!!!  

Wo wir danach hingefahren sind schreibe ich in meinem nächsten Bericht.

Bis dahin liebe Grüße

Wolfgang & Bärbel


 

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